Blaue Momente und eine farbenfrohe Erzählung


Blå stunder


In meiner Leseliste für dieses Jahr steht ein Buch, dessen Name eine Farbe beinhaltet. Ich fand zum Glück auch andere Bücher als Fifty Shades of Grey – darüber wurde sicherlich schon ausreichend geschrieben. Stattdessen interessierte ich mich für die finnlandschwedische Lyrikanthologie Blå stunder (auch als E-Buch erhältlich), deren Texte ich als erfrischend und stimmungsvoll fand. Da ich Deutschen kenne, die große Skandinavien-Fans sind und auch Schwedisch können, traue ich mich diesen Band zu empfehlen. Mit meinem Schulschwedischen musste ich ihn mit Hilfe eines Wörterbuches lesen, was ich etwas mühsam fand. Andererseits bekam ich aber wieder Lust, meine Schwedischkenntnisse aufzufrischen. 
 
Dann griff ich noch zu einem anderen Buch mit Farbe, nämlich zum Jókai Mórs Miniroman (oder lange Novelle) Die gelbe Rose, auf Deutsch erschienen 1895. Er ist eine Erzählung aus dem ungarischen Puszta, eine Geschichte über einen Pferdehirten und einen Rinderhirten, die das gleiche Mädchen lieben. Lustig, spannend, auch traurig. Die Erzählerstimme in diesem Buch hat mich fasziniert! Interessant ist es auch zu beobachten, wie ein Gerücht sich verbreitet. Zur Symbolik der Farbe kann ich nur erwähnen, dass Gelb meistens als Farbe der Untreue und der Unzuverlässigkeit interpretiert wird, was auch in dieser Erzählung thematisiert wird. Und wer kriegt das Mädchen zum Schluss? Sag ich nicht!

Eure
Riikka



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